Erste solarbetriebene Polarnavigation

Im Sommer 2015 führte die Stiftung PlanetSolar die erste solare Polarnavigation durch, die jemals durchgeführt wurde. Raphaël Domjan und die bretonische Seglerin Anne Quéméré versuchten im Sommer 2015, die Nordwestpassage auf dieser Expedition zu den Grenzen des Pazifischen und des Atlantischen Ozeans zu schaffen.

Im Sommer 2015 führte die Stiftung PlanetSolar die erste solare Polarnavigation durch, die jemals durchgeführt wurde. Raphaël Domjan und die bretonische Seglerin Anne Quéméré versuchten im Sommer 2015, die Nordwestpassage auf dieser Expedition zu den Grenzen des Pazifischen und des Atlantischen Ozeans zu schaffen.

Eine Premiere und ein neuartiges wissenschaftliches Experiment

Auf diesem Breitengrad geht die Sonne im Sommer nicht mehr unter. Laut den Sonnenscheindaten des kanadischen Wetterdienstes und unseren Berechnungen war es in diesem kurzen Sommerfenster möglich, an einem Tag so viel Energie zu erzeugen wie entlang des Äquators.

Allerdings wird diese Energieproduktion über die 24 Stunden des Tages hinweg erzielt. Bisher hatte noch niemand versucht, die Sonnenenergie auf einem so hohen Breitengrad zur Fortbewegung zu nutzen. Diese Expedition hat gezeigt, dass es möglich ist, bis zu doppelt so viel Energie wie am Äquator zu erzeugen.

Ein Schritt zu einem neuen solaren Abenteuer auf See

Diese Expedition war eine echte Herausforderung, da die Wege so selten und oft vom Eis versperrt sind. Sie öffnen und schließen sich, verdrehen und verformen sich durch den riesigen arktischen Archipel, entlang eines irrsinnig komplizierten Labyrinths aus Golfen und Kanälen, Becken und Meerengen. Das Wetter und die Kartografie sind nur ungefähr. Nach vier Wochen, in denen sie zunächst vom Eis, dann von Wind und Blizzard eingeschlossen waren, kehrten Anne und Raphael um und kehrten aus eigener Kraft zurück. Dieses Abenteuer hat dazu beigetragen, ein neues, noch ehrgeizigeres Solarabenteuer für die PlanetSolar-Stiftung zu entwerfen...

Einige Fotos...